Kvinna i ljusgrå oversized pufferjacka med huva och breda kanaler, buren med grå mössa och grå byxor

Was ist eine Pufferjacke? Der Unterschied zu Daunenjacken und Steppjacken – einfach erklärt

Eine Pufferjacka ist eine wattierte Jacke, deren Füllung in abgesteppten Kammern liegt, wodurch die Jacke ihre typische „bauschige“ Oberfläche erhält. Der Name beschreibt also die Form – nicht die Füllung. Deshalb kann eine Pufferjacka eine Daunenjacke sein, muss es aber nicht.

In diesem Ratgeber erklären wir, was als Pufferjacka gilt, wie sie sich von Daunenjacke, täckjacka und Steppjacke unterscheidet, womit sie gefüllt ist, wie warm sie tatsächlich ist und welche Modelle es gibt – außerdem stellen wir unsere aktuellen Favoriten vor.

Inhalt

Was ist eine Pufferjacke?

Eine Pufferjacka ist eine Jacke mit einem dünnen Obermaterial, einem Futter und einer Füllung dazwischen. Die Füllung wird durch Nähte an Ort und Stelle gehalten, die die Jacke in Kammern unterteilen – meist waagerecht, manchmal in Quadrate. Zwischen den Nähten wölbt sich die Füllung nach außen, und diese gewölbte Oberfläche hat der Jacke ihren Namen gegeben: Das englische puff bedeutet etwa „aufbauschen“.

Bei der Konstruktion dreht sich alles um Luft. Die Füllung schließt ruhende Luft ein, und diese Luft isoliert. Die Kammern verhindern, dass die Füllung nach unten zum Saum rutscht, sodass die Jacke an der Brust genauso gut wärmt wie an der Hüfte. Das Obermaterial besteht fast immer aus Nylon oder Polyester – leicht, winddicht und oft wasserabweisend.

Pufferjacka, Dunjacka oder täckjacka – worin liegt der Unterschied?

Pufferjacka beschreibt die Form, Dunjacka die Füllung. Eine Dunjacka ist eine Pufferjacka, die mit Daunen gefüllt ist. Eine mit Kunstfasern gefüllte Pufferjacka ist weiterhin eine Pufferjacka, aber keine Dunjacka. Wenn du mehr über Daunen erfahren möchtest, haben wir einen eigenen Ratgeber zur Daunenjacke für Damen.

Täckjacka ist der ältere schwedische Begriff für dasselbe: eine wattierte, gesteppte Jacke. Heute bezeichnet täckjacka meist ein dünneres und flacheres Modell, während pufferjacka für dickere Modelle mit deutlich ausgeprägten, runden Kammern verwendet wird. Eine klare Grenze gibt es nicht – viele Geschäfte verwenden die Begriffe synonym.

Die Steppjacke ist ihr am ähnlichsten. Auch sie hat gesteppte Muster, aber die Wattierung ist dünn und die Jacke liegt flach am Körper an. Eine Steppjacke ist ein Kleidungsstück für den Herbst; eine Pufferjacke ist für kalte Tage gemacht. Mehr dazu in unserem Ratgeber Steppjacke für Damen und zu den Begriffen gefüttert und wattiert in gefütterte oder wattierte Jacke.

Dünne rote Pufferjacke mit hochgezogener Kapuze und schmalen horizontalen Kammern, über einem hellen Oberteil und einer weißen Hose getragen

Womit ist eine Pufferjacke gefüllt?

Es gibt zwei Arten von Füllung, die sich unterschiedlich verhalten:

  • Daunen – das weiche Untergefieder von Enten oder Gänsen. Sie bieten pro Gramm die meiste Wärme und lassen sich fast auf nichts zusammendrücken. Der Nachteil ist Nässe: Nasse Daunen verklumpen und isolieren nicht mehr, bis sie getrocknet sind. Naturkompaniet bietet einen guten Überblick darüber, wie Daunen als Isolierung funktionieren.
  • Synthetikfüllung – Polyesterfasern, die Daunen nachahmen. Bei gleicher Wärme ist sie etwas schwerer, behält aber auch bei Feuchtigkeit einen Großteil ihrer Isolierleistung, trocknet schnell und ist maschinenwaschbarer.

Auf dem Etikett steht oft „Wattierung“, „Padding“ oder einfach „100 % Polyester“ – dann besteht die Füllung aus Synthetik. Bei Daunen wird der Anteil normalerweise angegeben, zum Beispiel 90 % Daunen und 10 % Federn. Bei schwedischem Winterwetter, wenn es oft eher nass als richtig kalt ist, ist Synthetik im Alltag die pflegeleichtere Wahl.

Wie warm ist eine Pufferjacke?

Die Wärme hängt von drei Dingen ab: davon, wie viel Füllung die Jacke hat, wie lang sie ist und wie dicht sie an den Öffnungen abschließt. Wie dick die Jacke aussieht, sagt weniger aus, als man denkt.

Eine dünne Pufferjacke mit schmalen Kammern ist eine Zwischenschicht oder eine Herbstjacke. Eine dicke Jacke mit breiten Kammern ist eine Winterjacke. An jeder Naht wird die Füllung zusammengedrückt, deshalb ist eine Jacke mit vielen schmalen Kammern meist kühler als eine mit wenigen breiten. Eine Kapuze, ein hoher Kragen und Bündchen an den Ärmeln sorgen für mehr Wärme als zusätzliches Volumen. Wenn du Materialien direkt vergleichen möchtest, findest du hier den Ratgeber welches Material am wärmsten ist.

Gängige Modelle

  • Leichte Pufferjacke – dünn, mit schmalen Kammern und geringem Gewicht. Eignet sich im Herbst als Jacke und im Winter als zusätzliche Schicht unter einem Mantel, wie diese leichte Daunenjacke mit Kapuze.
  • Cropped-Puffer – endet an der Taille. Sieht gut zu Hosen mit hohem Bund und Kleidern aus, lässt aber den unteren Rücken ungeschützt. Ein Beispiel ist unsere cropped Daunenjacke mit Kapuze.
  • Oversized-Puffer – gerade, weit und hüftlang, mit Platz für einen dicken Pullover darunter.
  • Langer Puffer – reicht bis zum Oberschenkel oder zur Wade und hält am wärmsten, da er die Körperstellen bedeckt, die beim Stillstehen zuerst kalt werden. Sieh dir zum Beispiel die isolierte Winterjacke im Pufferdesign an.

Unsicher bei der Länge? Die Vor- und Nachteile erklären wir in unserem Ratgeber kurze oder lange Winterjacke.

Braune cropped Pufferjacke mit Rippbündchen, Reißverschluss und Kapuze mit Kunstpelzbesatz

Wann ist eine Pufferjacke geeignet?

Am besten eignet sich die Pufferjacke für trockene Kälte: Sie ist leicht, sofort warm und nimmt in einer Tasche wenig Platz ein. Deshalb ist sie auch eine gute Reisejacke. Bei anhaltendem Regen ist sie weniger geeignet – der Oberstoff ist meist wasserabweisend, aber nicht wasserdicht, und durch die Nähte dringt mit der Zeit Wasser.

Ist der Herbst bei dir meist windig und nass, ist ein Parka mit dichterem Oberstoff oft die bessere Wahl, siehe Damenparka. Wenn du Tipps zu Länge, Passform, Styling und Waschen des Puffers selbst möchtest, findest du alles in unserem Einkaufsratgeber Damen-Pufferjacke. Elle hat außerdem die warmen Winterjacken der Saison zusammengestellt, falls du noch mehr Inspiration suchst.

Schneller Vergleich

Kleidungsstück Was das Wort beschreibt Am besten geeignet für
Pufferjacke Die Form – dicke Wattierung in gesteppten Kammern Herbst und Winter, trockene Kälte, Reisen
Daunenjacke Die Füllung – ein Puffer mit Daunenfüllung Richtig kalte, trockene Tage
Wattierte Jacke Älteres schwedisches Wort für eine wattierte, gesteppte Jacke Gleicher Einsatzbereich; oft dünnere Modelle
Steppjacke Dünne Wattierung mit Steppmustern, liegt flach an Herbst, Frühling und als Zwischenschicht
Parka Längere Jacke mit dichtem Oberstoff und Kapuze Wind, Regen und Schneeregen

Unsere aktuellen Favoriten

Drei Pufferjacken, die die Bandbreite zeigen – oversized, leicht und cropped:

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Pufferjacke?

Eine Pufferjacke ist eine gefütterte Jacke, deren Füllung in abgesteppten Kammern sitzt und ihr eine bauschige Oberfläche verleiht. Sie kann mit Daunen oder Synthetikfasern gefüllt sein.

Sind Pufferjacke und Daunenjacke dasselbe?

Nicht ganz. Pufferjacke beschreibt die Form, Daunenjacke die Füllung. Alle Daunenjacken sind Pufferjacken, aber eine Pufferjacke mit Synthetikfüllung ist keine Daunenjacke.

Was ist der Unterschied zwischen Pufferjacke und Steppjacke?

Praktisch gesehen gibt es keinen Unterschied. Steppjacke ist das ältere schwedische Wort für eine wattierte, gesteppte Jacke. Heute wird es meist für dünnere Modelle verwendet, während man mit Pufferjacke eher die dickeren meint.

Warum heißt es Pufferjacke?

Der Name kommt vom englischen „puff“. Die Füllung wölbt sich zwischen den Nähten nach außen, sodass die Jacke aufgeblasen oder „puffig“ aussieht.

Ist eine Pufferjacke eine Winterjacke?

Das hängt von der Dicke ab. Eine dünne Pufferjacke ist eine Herbstjacke oder eine Zwischenschicht, eine dicke mit breiten Kammern und Kapuze hält dem schwedischen Winter stand.

Ist eine Pufferjacke regenfest?

Ein leichter Regenschauer ist kein Problem – das Obermaterial ist meistens wasserabweisend. Bei anhaltendem Regen wird sie irgendwann nass, und ist sie mit Daunen gefüllt, wärmt sie dann nicht mehr, bis sie getrocknet ist.

Zusammenfassung

Eine Pufferjacke ist eine gefütterte Jacke, deren Füllung in abgesteppten Kammern sitzt. Der Begriff beschreibt die Form: Ist sie mit Daunen gefüllt, ist sie auch eine Daunenjacke, und Steppjacke ist einfach das ältere schwedische Wort für dasselbe Kleidungsstück. Wähle Dicke und Länge danach, wann du sie tragen möchtest, und die Füllung nach dem Wetter – Daunen für trockene Kälte, Synthetik für nasse Wintertage.

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